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25. Oktober 2016

Ich nominiere Viktor Orban für den Friedensnobelpreis

F. William Engdahl

Bevor sie jetzt reagieren, Ich bin mir völlig bewusst, dass das norwegische Nobel Komitee, das über den Friedensnobelpreisgewinner entscheidet, üblicherweise nach der globalen Agenda auswählt, man könnte sagen es wäre durch diese korrumpiert. Ich mir dessen bewusst, dass sie in der Vergangenheit den Preis an äußerst frieden-nicht-liebende Kandidaten vergeben haben, eingeschlossen Henry Kissinger, Barack Obama, sogar die Europäische Union. Nichtsdestotrotz, möchte ich den mutigen Premierminister von Ungarn, Viktor Orban, für den Preis nominieren. Lassen sie mich meine Gründe erklären.

Er steht, zusammen mit mehr als 3 Millionen Ungarn, gegen die destruktiven Forderungen einer nicht gewählten, gesichtslosen Bürokratie der Europäischen Union, um das zukünftige Aufzwingen von Flüchtlingen aus Syrien und wer weiß woher, nach Ungarn zu stoppen. Seine Haltung könnte ein Katalysator für den Stopp der Desintegration der Nationalstaaten in Europa sein, und ein Stopp der sozialen Konflikte, die drohen Europa, in einem Rausch von Hass und Destruktion, auseinander zu reißen.

Das beachtenswerte Referendum

Schon früher habe ich festgestellt, dass Viktor Orban ein untypischer europäischer Politiker oder Premier ist. Er ist eigentlich ein genuiner Demokrat, weshalb es klar ist, warum er von der EU-Kommission und so vielen falschen demokratischen EU-Politikern dämonisiert wird, und als totalitär und sonst was bezeichnet wird. Jetzt, wenn die meisten das hier lesen, haben die Ungarn bereits am 2. Oktober ihr nationales Referendum abgehalten. Ungarn, ungleich zu Deutschland und anderen EU-Staaten, erlaubt seinen Bürgern, ihre Präferenzen bei einem Referendum kund zu tun. Orban hat dieses Mittel in der Vergangenheit genutzt, um sich für wichtige Entscheidungen die Rückendeckung zu holen.

Das Resultat vom 2. Oktober zeigte, dass 3 Millionen und 204 Tausend wahlberechtigte Ungarn sich am Flüchtlingsreferendum beteiligt haben. Beeindruckende 95% dieser, oder 3 Millionen und 44 Tausend, stimmten mit Nein! Zum Brüsseler Plan der aufgezwungenen Flüchtlingsquoten. Die Mainstreammedien in der ganzen EU behaupten, dies wären verpflichtende Quoten, aber nur für etwa 2000 Flüchtlinge. Die Realität ist aber, dass es aufgezwungene Quoten sind, für alle und jedwede Flüchtlinge, die die EU von jetzt an aufnehmen wird. Das ist was es so gefährlich macht. Die Intriganten hinter der EU-Flüchtlingskrise wollen sie nutzen, um die nationale Souveränität zu zerstören, die Grenzen, den Nationalstaat und die nationale Identität zu eliminieren.

Die Wahlbeteiligung der ungarischen Wähler lag bei 43% der Wahlberechtigten. Die Frage, die ihnen gestellt wurde, lautete übersetzt: „Möchten sie, dass die Europäische Union die Möglichkeit hat, die verbindliche Ansiedlung von nicht-ungarischen Bürgern in Ungarn zu verfügen, sogar ohne Zustimmung des nationalen Parlaments?“

In einer Pressekonferenz, direkt nach der Veröffentlichung der Resultate, erklärte Orban, „Was diejenigen angeht, die abstimmten, so haben sich 9 von 10 Menschen für Ungarns Recht entschieden, souveräne Entscheidungen treffen zu können. Wir können stolz sein, ich glaube wir können stolz sein, als erster Mitgliedsstaat der Europäischen Union, und der einzige bis jetzt, dass das ungarische Volk die Möglichkeit hatte, seine Meinung über die Frage der Immigration zu äußern.“ Er fügte hinzu, „…dies ist vielleicht das wichtigste Thema für die nächsten Jahre, für die Zukunft Ungarns, die Zukunft unserer Kinder und Enkel: mit wem wir zusammenleben werden, was aus unserer Kultur wird, was aus unserer Lebensweise und unserem Wirtschaftssystem wird, die mit großer Mühe neu belebt wurden, und was wird aus unseren christlichen Wurzeln.“

Schließlich deutete Orban nochmals, wie mehrfach schon, auf die undemokratische Natur von Brüssel und der EU-Kommission: „Es gibt eine moderne Volksbewegung im Aufbegehren in der ganzen Welt. Die Wellen davon haben Europa erreicht, spektakulär und schmerzhaft. Die Frage ist, wie die Antwort der Europäischen Union hierauf sein wird. Der Vorschlag der EU ist, dass wir alle Migranten reinlassen sollten, und dass diese verbindlich unter den Mitgliedsstaaten aufgeteilt werden, und dass Brüssel über diese Verteilung entscheiden soll.“

Die Rolle von Soros

Die Brüsseler Bürokraten und der Hedge Fond Spekulant George Soros hatten eine große, schmutzige Hand im innerungarischen Referendum, um die Wähler davon zu überzeugen, entweder zu boykottieren oder zu Hause zu bleiben. Das ungarische Recht sagt, dass eine Volksbefragung mehr als 50% Beteiligung benötigt, um gültig zu sein. Da 43% nur abstimmten, haben Brüssel und die pro-EU Medien in Ungarn, viele von ihnen in ausländischem Besitz, im Einklang angestimmt, dass dies ein große Niederlage für Orban und jene, die sichere Grenzen in der EU zur Verringerung der Flüchtlingsströme sind, sei.

Gianni Pittella, der italienische Führer der Sozialisten und Demokraten Gruppe im EU-Parlament, beschrieb dies auf bizarre Weise als „Sieg“ für Europa. Er sagte: „Ganz Europa hat gewonnen. Populismus und Xenophobie haben verloren. Orbans Lügen sind an eine Wand geraten. Die Migrationskrise braucht eine langfristige europäische Antwort, basierend auf Solidarität und geteilter Verantwortung. Wir gratulieren der Mehrheit der ungarischen Bürger, die entschieden haben, zu Hause zu bleiben und wahrhaft demokratisch zu handeln, indem sie nicht am schmutzigen Spiel Orbans teilgenommen haben.“   

Man beachte seine präzise Wortwahl: „Die Migrationskrise braucht eine langfristige europäische Antwort, basierend auf Solidarität und geteilter Verantwortung.“ Ganz klar, aus der Sicht der zweitstärksten Blocks von Abgeordneten im undemokratischen EU-Parlament, ist die „Migrantenkrise“, wie er es unrichtiger Weise nennt, erst am Beginn.

Gianni Pittella, wurde erst kürzlich von DCLeaks veröffentlichten gehackten Emails vom Europäischen Politik Institut von Georg Soros, als einer der „verlässlichsten Verbündeten“ von Soros im EU-Parlament enttarnt.

Tatsächlich haben viele ungarische Organisationen, die gegen das Referendum von Orban waren – die die Wähler zum zu Hause bleiben animierten, um die 50% Beteiligung zu verhindern – den Fußabdruck von Soros` Hauptorganisationen.

Nach innerungarischen Quellen, erschienen vor dem 2. Oktober in ganz Ungarn Billboards, die die Leute dazu aufriefen zu Hause zu bleiben. Auf den Billboards stand, dass sie von der S6D Gruppe bezahlt wurden, Pitellas Sozialisten und Demokraten Gruppe im EU-Parlament, die die Brüsseler Demonstrationen organisiert haben unter dem Motto „Keine Mauern mehr in Europa – EU wache auf.“

In Ungarn erschienen überall die S&D finanzierten Billboards „Bleib zu Hause!“, im Auftrag von Demokratikus Koalíció oder DK. Die DK ist eine neo-liberale „pro-freier-Markt“ Partei, die vom früheren Premierminister, Ferenc Gyurcsany, geleitet wird, der vor einigen jahren auf Grund von Massenprotesten zurücktreten musste. Auf den jüngsten DK Billboards kann man lesen, das sie von „S&D finanziert“ wurden, der EU-Parlamentsgruppe, die von Soros` “verlässlichem Verbündeten“ Gianni Pittella angeführt wird.

Eine andere, in der Boykott Kampagne im ungarischen Referendum sehr prominente Organisation, ist die ebenfalls von Soros finanzierte NGO, das Ungarische Helsinki Komitee.

Es ist wenig überraschend, dass Viktor Orban offen den in Ungarn geborenen Soros, jetzt US-Bürger, bezüglich der Einmischung in die innere ungarische Politik, kritisierte. „Soros opponiert der Regierung…indem er Nicht-Regierungsgruppen unterstützt, die die Position der ungarischen Regierung in der Frage der Migration zurückdrängen wollen,“ so Premierminister Viktor Orban gegenüber dem nationalen Kossuth Radio.

“Flüchtlingskorridore”

Sogar die gehackten Dokumente der Soros Open Society Foundation (OSF), die kürzlich von DCLeaks veröffentlicht wurden, zeigen, dass das Geld von Soros eine Schlüsselrolle, bei der weltweiten Koordinierung, der von den Soros Leuten sog. „Flüchtlingskorridoren“, durch die Soros-NGO Internationale Migrationsinitiative (IMI).

Die wichtigsten „Korridore“, auf die sich Soros` OSF mit den Geldern fokussiert, die in der Realität Massenmigration ermöglichen, sind drei. Seit ihrer Gründung durch die Soros Open Society Foundation im Jahr 2010, hat die IMI ihre Millionen von Dollar, steuerfreier Hilfsgelder, de facto auf die Ermöglichung von illegaler Immigration oder Flüchtlingswellen in Asien-Naher Osten (Syrien, Libyen, Tunesien usw.) und Zentralamerika-Mexiko fokussiert. 2013, ergänzte Soros als ihren dritten „Korridor“ die signifikanten Immigrationsprobleme in Russland und den zentralasiatischen Republiken, als ein Ziel für ihre Einmischung.

Der gehackte Soros IMI Bericht vom Mai 2016 beschreibt ferner die wachsende Flüchtlingskrise in den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union , und jetzt auch Russland, mit den folgenden Worten: „Wenn man die momentane Krise als eine neue Normalität akzeptiert…“ Diesen Satz lohnt sich nochmals zu lesen, laut.

Die gehackten Soros Dokumente sprechen weiter von „der Beeinflussung der Migrationspolitik durch Thinktanks und Politikzentren“. Der Bericht unterstreicht dann, dass „die OSF und die MacArthur Stiftung die einzigen gewillten privaten Stiftungen waren für eine Gestaltung der Migrationsdiskussion auf globaler Ebene.“ Die in Chicago ansässige MacArthur Stiftung, heisst es weiter, hat seit dem ihre Unterstützung gestoppt, so dass nur noch Soros´ OSF geblieben ist, um „die Migrationsdiskussion auf globaler Ebene zu gestalten.“ Auch die George Soros Zentraleuropäische Universität, just in Budapest, hat einen Sonderkurs an ihrer School of Public Policy kreiert, die den Titel trägt „Migrationspolitik im europäischen Kontext“.

Wir können den Soros Aktivitäten in der Gestaltung der EU-Flüchtlingskrise die Tatsache hinzufügen, dass die Soros finanzierte Denkwerkstatt, die Europäische Stabilitätsinitiative, das kontroverse Papier, mit dem Titel Der Merkel Plan, verfasst hat. Die deutsche Kanzlerin hat das Papier öffentlich Ende 2015 als ihre Politik angenommen. Der Leiter dieses Thinktanks, ein österreichischer Akademiker, Gerald Knaus, ist Mitglied im von Soros gegründeten Europäischen Rat für Außenbeziehungen (ECFR) und in der Open Society Stiftung, der Hauptstiftung von Soros.

Man muss erwähnen, dass erst als Ungarn eine hohe Mauer zu Serbiens (Nicht-EU) Grenze errichtet hat, sich die Flüchtlingswelle zu einem Rinnsal abbremste. Selbst die deutsche Kanzlerin Angela Merkel musste dies kürzlich zugeben.

Geplante Flüchtlingsrevolte gegen Ungarn?

Jetzt scheint es, dass ein sehr schlimmes Szenario in der ungarischen Post-Referendum Situation in Vorbereitung ist, das eine neue Flüchtlingskrise erzwingen soll und den Durchbruch der ungarischen Mauer nach dem Referendum.

Quellen in Budapest nach, hat eine angeblich Soros unterstützte Organisation, Keine Grenzen, wie serbischen Zeitungen berichten, die Migranten in Serbien, die von den ungarischen Grenzzäunen am Eindringen in die EU gehindert werden, aufgefordert, sich auf den Weg zur ungarischen Grenze zu machen. Die Unwilligen zum Aufbruch wurden, Berichten nach, gezogen und geschoben, angeblich sogar von Aktivisten geschlagen, um sie zu bewegen, gleich einem Rinder Stampede. Eine Gruppe von mehreren Hundert Migranten – alles Männer um die 30, mit einer Ausnahme von zwei Frauen – sind auf ihrem Weg zur ungarischen Grenze. Keine Grenzen ist die gleiche gestaltlose Organisation, die in den Flüchtlingstumulten in Calais involviert war.

Das Netzwerk von Soros NGOs und Stiftungen ist klar darauf hinaus, die bis dato größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa zu maximieren, für eine definierte Politikagenda, die scheinbar unter anderem die Vernichtung der Nationalstaaten einschließt.

Viktor Orbans Reden rufen zur Beendigung der Ursachen für die Flüchtlingswellen, nämlich der Kriege in Syrien und dem Nahen Osten, und sagen, dass sich die EU auf die Hilfe zum Wideraufbau für die vom Krieg erfassten Staaten fokussieren sollte, während sie die nationale EU-Souveränität verteidigt, durch die Rückkehr zu normalen Grenzkontrollen und Prozeduren der Untersuchung und Auswahl von berechtigten Flüchtlingen.

Viktor Orban hat Brüssel herausgefordert und trotzte dem Flüchtlingsspiel mit der Zukunft der europäischen Nationalstaaten mit deren Aufruf zu „Keine Grenzen“. Orbans Entscheidung, sein Volk in einem Referendum zu fragen und die Tatsache, dass 95% oder mehr als 3 Millionen Ungarn Nein! Zu Brüssel gesagt haben, gibt ein wahrhaft demokratisches Signal an die antidemokratischen, gesichtslosen Bürokraten in Brüssel. Dies sind einige Gründe, warum Ich fühle, dass der Friedenspreis für einen allzu seltenen Demokraten, den Premierminister in Budapest, in Ordnung geht. Grenzen sind wichtig, sie sind lebensnotwendig für Menschen so wie für Nationen.

(Quelle: New Eastern Outlook)

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